The Golden Age of Yachting

Die Nedeva wurde 1930 von der New York Yacht Launch and Engine Company, Morris Heights für den Bankier Edward Townsend Stotesbury gebaut. Sie ist eine von nur noch fünf weltweit existierenden Motoryachten dieser berühmten Werft.

Mit ihrem einzigartigen nostalgischen Charme der 20er Jahre bietet dieser Traum aus Chrom und edlen Hölzern den exklusiven Rahmen für eine Vielzahl von Anlässen. E.T. Stotesbury nutzte die Yacht für Reisen zwischen seinen Anwesen „Wingwood House“ (Bar Harbor / Maine / Philadelphia) „Whitemarsh Hall“ (Wyndmoor / Pennsylvania) und „El Mirasol“ (Palm Beach / Florida).

E.T. Stotesbury war Chef der US-Bank Drexel & Co. und Senior Partner von J.P. Morgan & Co. In 1920er und 1930er Jahren gehörte er zu den reichsten Menschen der USA. Die Stotesburys lebten den Glanz und den Luxus der High Society.

Whitemarsh Hall galt als das Versailles von Amerika, allein für die Gartenpflege waren mehr als 70 Angestellte tätig. Ihre Partys waren legendär und Mrs. Eva Stotesbury setzte als Gastgeberin Maßstäbe in Service und Bewirtung. Ihre Geburtstagsfeiern im Februar in Florida wurden zu dem gesellschaftlichen Event der Zeit, bei dem auch die Dinner-Cruiser auf der Nedeva sehr beliebt waren.

Viele wohlhabende Prominente waren in jenen Tagen zu Gast bei den Stotesburys: z.B. Henry Ford, Mr. & Mrs. Chrysler, James H.R. Cromwell (Eva Stotesburys Sohn aus erster Ehe und US-Botschafter in Kanada) und seine spätere Frau Delphine Dodge (Automobilkonzern-Erbin), Doris Duke (American Tobacco-Erbin), Barbara Hutton (Woolworth-Erbin) und viele andere mehr.

Nach diesen prominenten Gästen wurden die Kajüten auf der Nedeva benannt.

1938 verstarb Edward Stotesbury, und Eva Stotesbury musste wegen der Wirtschaftskrise und dem Zweiten Weltkrieg den Besitz veräußern, so dass Stotesburys Erbe heute über die ganze Welt verstreut ist.

Die Classic Motoryacht Nedeva hatte danach mehrere Besitzer und Namen, bis sie 1947 als „Shorleave“ in Seattle, Washington lag. Sie stand mehrere Jahre für Privat-Charter in Alaska zur Verfügung, und während der „Exxon-Valdez“-Ölkatastrophe 1989 im Prince William Sund wurde sie als schwimmendes Hotel für die Führungskräfte aus den Clean-up-Besatzungen eingesetzt.

2010 wurde sie von der Westküste der USA nach Bremen überführt, und steht nun – liebevoll restauriert – für den schönsten Tag Ihres Lebens zur Verfügung.

Im August 2013 wurde die Motoryacht vom Senator für Inneres und Sport als Trauort für standesamtliche Trauungen gewidmet.


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